WIR! erhält Antwort auf die Schranken-Fragen

Sehr geehrter Herr Deichmann,

eingangs möchte ich mich für die verspätete Rückmeldung auf Ihr Schreiben entschuldigen.

Meine Recherchen bei den verantwortlichen Kollegen haben den folgenden Sachverhalt ergeben.

Die 2006 in Betrieb genommene BÜSTRA/Lichtsignalanlage (LSA) am Bahnübergang in Bestensee wurde gesamthaft projektiert und durch das Eisenbahn Bundesamt planfestgestellt. Daher kann diese nicht außer Betrieb genommen bzw. zurückgebaut werden.

Die Notwendigkeit der LSA sowie der vorgeschalteten Lichtzeichen (VLz) ergibt sich aus der erforderlichen regelmäßigen Räumung des Straßenknotens (B246/L743) und damit der Unterbindung eines Rückstaus auf den vorhandenen Bahnübergang durch den wartenden Linksabbiegerverkehr in die Motzener Straße. Aus dem gleichen Grund ist auch ein Verbot für das Linksabbiegen in die Bahnhofstraße in Kraft.

Bezugnehmend auf das Problem des straßenseitigen Rückstaus teilte uns die Gemeinde Bestensee 2009 mit, dass eine Umgestaltung des Straßen-Knotenpunktes B246/L743 die derzeitige Situation deutlich entschärfen würde. Nach unserem Kenntnisstand hat der Landesbetrieb Straßenwesen eine entsprechende Planung erneut aufgenommen. Wir gehen davon aus, dass die straßenseitigen Planungen zur Umgestaltung des Knotenpunktes mittelfristig durch den Landesbetrieb Straßenwesen realisiert wird und sich dadurch die Situation für den Straßenverkehr entsprechend verbessert.

Für weitere Details zu dieser Planung möchten wir Sie daher bitten, sich direkt an den Landesbetrieb Straßenwesen zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Paul
Vertrieb und Fahrplan (I.NM-O)
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